Rauchwarnmelder

Wenn’s brennt, kommt die Feuerwehr und löscht.

Fast an jedem Ort in Deutschland kann man sich darauf verlassen, dass innerhalb der Hilfsfrist von 10 Minuten die Feuerwehr vor Ort ist.
Im „Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes“ heißt es dazu in § 3 Absatz 2:

Die Gemeindefeuerwehr ist so aufzustellen, dass sie in der Regel zu jeder Zeit und an jedem Ort ihres Zuständigkeitsbereichs innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe einleiten kann.

Zehn Minuten nach der Alarmierung – also nachdem die Meldung bei der Notrufzentrale eingegangen ist – das hört sich wenig an. In der Zeit müssen die Feuerwehrfrauen und -männer über Sirene oder Pieper alarmiert werden, alles stehen und liegen lassen, zum Feuerwehrhaus laufen oder fahren, die Schutzkleidung anziehen, aufsitzen und zur Einsatzstelle fahren. Das wird meistens knapp, aber wir üben das immer wieder.

Und trotzdem:
Zehn Minuten – bedeutet für die Personen in einem brennenden Haus fast sicher den Tod.

Die Feuerwehr kann die Ausbreitung eines Brandes auf die Nachbargebäude verhindern und den Brand letztlich auch löschen. Die Personen in dem brennenden Gebäude müssen sich jedoch selbst retten!

Nach Enstehung eines Brandes (nachdem die erste ganz kleine Flamme zu sehen ist) bleiben meistens nur zwei Minuten, um unbeschadet den Raum zu verlassen.

Das ist tagsüber für gesunde Menschen kein Problem. Wie aber ist das in der Nacht? Man hat schon vor einigen Jahren festgestellt, dass Menschen wie auch Tiere vom Brandrauch nicht geweckt werden. Irgendwann wird es heiß im Schlafzimmer – aber bis dahin ist wertvolle Zeit vergangen, in der man sich längst hätte in Sicherheit bringen müssen.

Die Antwort auf diese Gefahr ist ebenso einfach wie kostengünstig:
Funktionierende Rauchwarnmelder in jedem Schlafzimmer und im Flur

Gute Rauchwarnmelder sind mittlerweile nahezu wartungsfrei und haben eine Langzeitbatterie, die mindestens 10 Jahre hält. Die Prüfung ist ganz einfach: Etwa einmal im Monat sollte man auf den Knopf drücken, um zu hören, ob das Gerät ordnungsgemäß funktioniert.
Das ist alles. Das gibt es keine Ausrede mehr!

Weitere Informationen zu Rauchwarnmeldern und zur gesetzlichen Verpflichtung zum Einbau und Betrieb finden Sie hier: